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FARBIGER GEHT'S KAUM NOCH - Peru 2016 - Teil 5: Amazon's Blackwater

Andrea | 16.02.2017 | | Peru

Wir fliegen von Cusco über Lima nach Iquitos über die Anden nach Nordosten von Peru in das Amazonasgebiet. Feucht und schwül ist es als wir aussteigen. In der 500.000-Stadt, die von vier Flüssen wie eine Oase umgeben ist, erinnern uns mindestens 30.000 Tuk-Tuks (sie werden "Mosquitos of the City" genannt) und farbige Holz-/Aluminiumbusse an asiatische Großstädte. "Normale" Autos gibt's eigentlich nicht. Sie fahren wie die Teufel, Unfälle sehen wir aber keine. Eine Mischung aus Indianern, Chinesen und Ur-Peruanern lebt hier. Alles ist offener und freier an diesem Ort als das übrige Land. Wie man erzählt, liegt das wohl an den anderen Lebensumständen, einer anderen Geschichte und den anderen Menschenrassen.

In Nauta, einem kleinen Hafen, steigen wir in ein abenteuerliches Boot um, das uns schließlich doch heile in unsere romantische Eco-Lodge am Ufer eines Flussarms des großen Amazon(as) bringt. Daneben gleich der subtropische Regenwald oder besser gesagt der Dschungel. Wir sind ganz alleine. Andere Gäste sind - was ein Glück - nicht vorhanden. Gewitter und warmer Regen am Nachmittag. Alles steht in großem Kontrast zu den vorher besuchten Orten in Peru und schlägt uns sofort in seinen Bann.

Wir machen Bootsfahrten durch kleine Flussläufe und fotografieren, dass es nur so kracht. Ein besonderes Highlight ist die Tour durch den sog. Spiegelwald, für den die Region bekannt ist. Pechschwarzes Wasser mit weiß-silbernen Lichtreflexionen, weichen Formen und Linien. Einfach fantastisch, manchmal sogar surrealistisch. Mengenweise Zeitraffer werden angefertigt: Gewitter mit genialen, langen Blitzen, die Milchstraße, Wetterleuchten, fließendes Wasser, traumhafte Sonnenuntergänge. Einmal erwischt es uns mit Total-Regen und Sturm mitten auf dem Wasser. Alle werden nass, aber unsere Fotoausrüstung was ein Segen nicht.


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