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KONTRASTE PUR - USA 2017 - Teil 3: Strip without any limits

Andrea | 22.04.2017 | | USA

5 Tage waren wir da. In Las Vegas. Dieser gigantisch großen, turbulenten Spiel(er)stadt an der südwestlichen Ecke von Nevada. Zuerst dachten wir, was sollen wir dort nur so viele Tage (und Nächte) machen? Aber schnell wurden wir eines besseren belehrt. An Fotomotiven mangelte es echt nicht. In Wahrheit wurden wir dort mit zwei Strips konfrontiert: Der große, relativ neue Strip mit den Bellagios, Venetians, MGMs und Mirages dieser Welt. Und dann der Strip aus den alten Anfangszeiten von Las Vegas in der Downtown. Bitte unbedingt den überdachten, "Fremont Street Experience" genannten Part dort nicht auslassen!

Wir lieben die Neon-Lichtreklamen und -schilder überkommener Zeiten sehr. Sehen wird man sie nur noch vereinzelt (z.B. im Neon-Museum). Die LED-bestückten, superhellen, superfarbigen und superklaren meterhohen Präsentationsflächen a la New York überragten, besser überleuchteten wirklich alles. Es ist unglaublich, daß die Hunderte von Casinos von morgens bis nachts flächendeckend voll waren. Obwohl es so gut wie keine einarmigen Banditen mehr dort gab, sondern nur noch computergesteuerte Maschinen das Bild bestimmten. Also nochmal: Ein Motiv-Eldorado für Fotografen. Die Menschen dort, die allgegenwärtige Musik, x-verschiedene Abendshows mit den aktuellen und alternden Stars und Sternchen. Am Verhungern war man auch nicht (für teures Geld übrigens: 1 Bier gibt’s nicht unter 8 USD, Spaghetti Carbonara für 28 USD....).

Noch existierte übrigens ein Teil des sog. "18 b Arts District" mit traumhaften Hauswand-Graffitis in der Downtown. Doch sie wird wohl ganz abgerissen werden. Zur Zeit trifft man dort viele Künstler und findet spannende Kunst- und Antiquitätengeschäfte.


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