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KONTRASTE PUR - USA 2017 - Teil 7: Unsere Fototour durch den Südwesten

Andrea | 23.04.2017 | | USA

Insgesamt waren wir im Januar/Februar 2017 33 Tage unterwegs minus 2 Tage Condor-Direktflüge = 31 Tage netto. Besucht haben wir 6 Bundesstaaten der USA (Nevada, Arizona, Utah, New Mexico, Colorado und California). Die Strecke mit dem Auto (ein Dodge Durango SUV 4x4) betrug knapp über 8.500 km. Warum überhaupt im vermeintlichen USA-Winter? Wenig Touristen, nicht so heiß, schöne Motive ohne viel Menschen, angeblich kostengünstiger (wars aber nicht).

Los gings von Las Vegas zum Hoover Dam und dann nach Phoenix. Dort eine 1-Tages-Rundtour über den 1000kurvigen Apache Trail. Weiter in Richtung Süden nach Tuscon mit Besuch des Saguaro-Kakteenparks West. Zurück nördlich zunächst nach Sedona umgeben von Sandstein-Felsen sowie einer freischwebenden, gefährlich aussehenden "Devils Bridge" aus Felsgestein mit vorherigem längeren Fußmarsch. Nächste Station war Page am Lake Powell (gegründet erst 1957!) als Ausgangspunkt zum Besuch der nicht wirklich kostengünstigen, aber genialen Antelope Canyons. Die muß man einfach gesehen bzw. begangen haben (aber nur bei voller Sonne über Mittag). In der Nachbarschaft fand man den nicht ganz kleinen Grand Canyon. Diesmal mit viel Schnee, aber trotzdem beeindruckend riesig und tief. Eiskalt und erhaben im Anschluß daran das Monument Valley - grandios und mit spannender Gravelroad. Dann versuchten wir, den von Westen herannahenden USA-Winter-/Schneestürmen zu entrinnen und "flohen" wieder nach Osten/Süden in Richtung New Mexico: Ziel Santa Fe, der Hauptstadt dieses Bundesstaates.

Wieder in den Norden durch Südwest-Colorado (Durango) nach Utah zum Canyonlands-Örtchen Moab mit seinen beiden NP "Island in the Sky District" (Canyons) und "Arches" (Felsbögen und -formen ohne Ende). Der letztgenannte unsere Nr. 1 der gesamten Reise. Über den Colorado hoch zum Capitol Reef NP und wieder runter nach Escalante (Grand Staircase Escalante NP) und der "Hole-in-the-rock Road" (z.B. Zebra Canyon, Tunnel Slots) sowie der "Cottonwood Canyon Road" (Kodachrome Basin), die beide leider wegen Matsch und Schnee nicht befahrbar waren. Knall-orangerot mit weißen Hütchen präsentierte sich der super-eiskalte, auf 2.600 Höhe (!) gelegene Bryce Canyon, bevor es in etwas wärmere Gefilde in den schönen Zion NP und das Feuertal ("Valley of Fire) in der Nähe von Las Vegas ging. Das erste Mal durch das Death Valley über Trona und Ridgecrest ("Trona Pinnacles") wieder (ungeplant wegen der Sonne dort) in Richtung Kalifornien für ein paar Tage nach San Diego/La Jolla (30 km nördlich der mexikanischen Grenze) mit der "Midway", der "Kiss"-Statue und dem riesigen Zoo. Durch die Mojave Desert über Palm Springs zum Joshua Tree NP (übrigens hervorragend geeignet für Free-Climber) nochmal zurück ins Todestal (diesmal intensiv) und zum Abschluß 5 ganze Tage in der Wahnsinnsstadt Las Vegas. Der Yosemite und Sequoia NP waren wegen Schnees, die Ghosttown Bodie am Mono Lake wegen Erdbebenschäden leider geschlossen.

Sehr von uns zu empfehlen ist für diese oder eine ähnliche Südwesttour das Travelhandbuch "USA Südwesten" von Hans-R. Grundmann und I. Synnatschke (erschienen 2017, 2. Aufl., im Reise Know-How-Verlag).


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