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FARBIGER GEHT'S KAUM NOCH - Peru 2016 - Teil 2: Der Flug des Condor

Andrea | 27.01.2017 | | Peru

Das Stativ ist wieder ganz. Wir fahren zum zweittiefsten Canyon der Welt. Das Colca-Tal. Über 3.000 m geht es hinunter. Diese Tiefe sehen wir später zwar nicht, aber dafür fahren wir durch die Cordillera de Chilla über den knapp 5.000 m hohen Andenpass Patapampa. Ganz schön dünne Luft hier oben. Prävention mit ein paar vorher getrunkenen Tees aus frischen grünen Coca-Blättern und einer geheimnisvollen Pille von unserem Guide. Ganz hilft es nicht, denn manche friert es am Abend, wir haben am nächsten Morgen Kopfweh, andere haben dicke Nasen oder ihnen ist schwindelig. Alles geht hier - im wahrsten Sinne des Wortes - langsamer. Erste Exemplare von Kameloiden - Entschuldigung ich natürlich meine Lamas, Alpakas und Vicunjas - am Rand der Straße. In der Aufregung stelle ich nicht richtig scharf.....​

Wir sind jetzt wieder auf 3.600 m Höhe, dort wo unser schönes Hotel in Corporaque angesiedelt ist. Ein Zeitraffer von dem rauchenden Vulkan Sabancaya. Zum Abschluss noch ein interessantes peruanisches Dinner und einen ersten Pisco Sour. Das Bett ruft. Im Colca-Tal gab es früher Menschen mit langen, schmalen und welche mit breiten, flachen Köpfen. Die haben das so selbst gemacht. Was ein Glück heute nicht mehr. Dann sehen wir das Cruz del Condor. Superviele Touristen, aber wir tun so, als gäbe es sie nicht. Der Riesengreifvogel hat eine Flügelspannweite von 3,20 m. Majestätisch wie er so umherfliegt. Schwer zu fotografieren. Es ist lustig anzusehen, wenn der eine oder andere mit einem Handy oder iPad das Tier knipsen will. Das geht nun überhaupt nicht.

Am späten Nachmittag besuchen wir Josefina und ihren jungen Sohn. Eine Bäuerin mit wunderschönem Gesicht. Wir melken eine Kuh mitten in einem staubigen Andenfeld und füttern ihre Minischweine mit Saubohnen.


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