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FARBIGER GEHT'S KAUM NOCH - Peru 2016 - Teil 3: Sexy Woman

Andrea | 27.01.2017 | | Peru

Unterwegs sehen wir ein riesiges Zementwerk, das gut zur Endzeitwelt von "Mad Max" passen würde Wieder zurück in Arequipa. Anschließend fliegen wir in das sehr schöne Cusco, der früheren Inka-Hauptstadt auf 3.400 m Höhe, mit Tausenden von Fotomotiven. Ab sofort lernen wir jede Menge über Inkas und deren Taten, Bauwerke und Lebensgewohnheiten. Ein Timelapse abends auf der "Plaza de Armas". Im Vordergrund zwei riesige Kathedralen auf großen Felssteinen erbaut, die die Spanier damals von den Inkatempeln geklaut hatten.

Wir haben den Namen "Sacsayhuaman" im komplizierten Quechua echt nicht sagen können und haben ihn dann einfach wie "Sexy Woman" ausgesprochen. Das ist nun der sagenumwobene Sonnentempel der Inkas oberhalb von Cusco. Unglaublich wie die Inkas diese Monsterfelsbrocken zu unverrückbaren, erdbebensicheren Mauern nur mit ihren Händen in jahrelanger Arbeit geformt und "geschnitten" haben. Auf welche Weise die riesigen Felsen auf den Berg gelangt sind, ist bis heute rätselhaft. Wenn man das nicht gesehen hat, glaubt man es nicht. Nebendran gibt es eine steinerne Opferstätte für junge Mädchen. Wir erreichen das Heilige Tal und dort Pisaq. Also nicht Pisa, sondern mit einem "q". Ein Ort hoch gelegen, geschaffen für Schamanen und Priester der Inkas. Große runde Steinterrassen mitten hinein gehauen in den Berg. Es regnet ein wenig und wir kämpfen uns über einen sehr schmalen Wanderweg zurück zum Kleinbus. Übernachtung in Urubamba am Fluss Urubamba.

Am nächsten Tag statten wir einem zweiten Inka-Sonnentempel in Ollantaytambo (ich finde diesen Namen einfach toll), der als Getreidespeicher und Experimentierstätte für Astrologie und die Fauna diente, unseren Besuch ab. Dann fahren wir hoch in zwei einsame Bergdörfer namens Willoq und Patacancha. Wir dürfen dort die wirklich sehr einfach lebenden Menschen - nach vorheriger, vorsichtiger Kontaktaufnahme - ein wenig erleben. Victoria, Nicolesa, Felicitasa und Margarita zeigen uns ihre Arbeit und ihre Höfe. Sie wirken trotz ihrer Armut zufrieden und irgendwie glücklich.


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